Wie weit geht KLEIN im Ernstfall?

KLEIN verteidigt überall da, wo es Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte gibt. Einsatzradius: Bundesweit. 

Will der Kommissar nur plaudern?

"Warum wollen Sie denn einen Anwalt? Oder haben Sie uns was zu verbergen?" Gerne nutzen Ermittler dieses Argument bei Befragungen, die am Ort einer Durchsuchung "informell" durchgeführt werden. Sie nutzen den Überraschungsmoment, in dem Personen oder Unternehmen mit der ganzen Härte der Staatsgewalt konfrontiert sind. Betroffene wollen einen Verdacht schnell aufklären, sich sofort entlasten und Vorwürfe von sich weisen. Dies ist psychologisch verständlich, juristisch aber hochgefährlich. Ermittler fragen nur scheinbar spontan. Sie gehen mit kriminalistischer List vor. Betroffene wissen also nicht, was die Ermittler denken und wissen. Oft ist in dieser Situation noch völlig unklar, wer Beteiligter oder Unbeteiligter, wer Zeuge und wer Beschuldigter ist. Ermittler haben zu diesem Zeitpunkt einen erheblichen Wissensvorsprung. Aufgrund der Vorermittlungen haben sich eine bestimmte Meinung gebildet. Meistens keine Positive. Kein Richter hätte sonst die beantragte Durchsuchung angeordnet. Daher gilt: Auf Fragen schweigen. Auch wenn Ermittler behaupten, Sie seien gar nicht betroffen. Niemand muss sofort an Ort und Stelle aussagen. Und niemand muss sich selbst belasten. Wichtig: Ihr Schweigen kann nie gegen Sie verwendet werden, Ihr Reden aber schon. Verlangen Sie nach einem Anwalt Ihres Vertrauens. Dieser Wunsch darf Ihnen nicht versagt werden. Kündigen Sie eine Stellungnahme über Ihren Anwalt an.

Sind Vernehmungen des Verdächtigen im ARD-tatort realistisch?

Sie sehen diese Szene aus dem ARD-tatort: Zwei Polizisten wechseln sich bei der Befragung eines Verdächtigen oder Zeugen ab. Der „bad cop“ provoziert den Beschuldigten mit persönlichen Angriffen und versucht ihn dadurch einzuschüchtern. Jetzt tritt der „good cop“ hinzu und geht scheinbar verständnisvoll und ganz vorsichtig und persönlich auf den Beschuldigten ein, bietet ihm Kaffee und Zigaretten an. Durch den Wechsel von Provokation und Einfühlung soll der Verdächtige dazu gebracht werden, zu gestehen oder bestimmte Aussagen zu machen. Der „bad cop“ versetzt den Verdächtigen in einen emotional aufgewühlten Zustand, der „good cop“ verkauft ihm das Aussagen als Ausweg aus einer bedrohlichen Situation. In Deutschland ist eine solche Verhörmethode verboten. Die Freiheit der Willensentschließung und Selbstbestimmung des Beschuldigten darf nicht durch Misshandlung, Ermüdung, körperlichen Eingriff, Verabreichung von medikamentösen (bewußtseinstrübenden) Mitteln, Quälerei, Täuschung oder Hypnose beeinträchtigt werden, heißt es in § 136a der Strafprozessordnung. Und doch ist es für Beschuldigte extrem schwierig, Fragen der vernehmenden Polizisten zu durchschauen, gerade wenn man nicht weiß, was sie bezwecken sollen und wohin sie führen. Die Polizei hat in solchen Situationen einen Wissensvorsprung, denn sie hat bereits einen Sachverhalt ermittelt. Und hat bereits einen Verdacht. KLEIN kennt diese Spielchen und stellt sie ab, bevor sie zum bitteren Ernst werden. Das kann er aber nur, wenn der Beschuldigte ohne einen Anwalt nichts sagt. Es ist das verfassungsmäßige Recht jedes Zeugen und Beschuldigten, jederzeit mit einem Anwalt sprechen zu können. Spielen Sie nicht den Helden in eigener Sache. Rufen Sie besser gleich KLEIN an. 

Darf die Polizei einen Verdächtigen anlügen?

Der Bundesgerichtshof hatte folgenden Fall zu entscheiden: Bei seiner ersten Vernehmung wurde der Beschuldigte von einem Kriminalkommissar mehrfach darauf hingewiesen, dass er ihn zwar nicht für einen „Mörder“ halte. Die Tat erscheine aber angesichts der gravierenden Verletzungsfolgen und des verdächtigen Nachtatverhaltens wie ein „richtiger, klassischer Mord“, zumindest wenn der Beschuldigte dies nicht richtigstelle und sich jetzt zur Sache einlasse. Daraufhin räumte der Beschuldigte den äußeren Tatablauf weitgehend ein. Sein Verteidiger legte Revision ein und bekam recht: Nach § 136a StPO darf die Freiheit der Willensentschließung und der Willensbetätigung des Beschuldigten nicht durch Täuschung beeinträchtigt werden. Sonst darf die Aussage nicht gegen den Beschuldigten verwertet werden. Zwar dürfen im Rahmen von kriminalistischer List Fangfragen gestellt oder doppeldeutige Erklärungen abgegeben werden. Die Grenze ist jedoch überschritten, wenn Polizisten bewusst falsche Angaben über Rechtsfragen machen oder gar Tatsachen vorspiegeln, die tatsächlich nicht existieren. Die Polizei darf also einen Verdächtigen nicht anlügen und ihm vorspiegeln, es bestehe ein dringender Tatverdacht gegen ihn. Behauptet die Polizei wider besseres Wissen, dass der Verdächtige seine Lage nur durch ein Geständnis verbessern könne, ist ein solches Geständnis wertlos, es darf strafprozessual nicht verwertet werden. Auch dieser Fall zeigt, welche verheerende Folgen es haben kann, bei der Polizei Angaben zu machen. Sagen Sie nichts ohne einen von Verteidiger Ihres Vertrauens. Nur er steht auf Ihrer Seite und sorgt unnachgiebig dafür, dass Ihre Rechte als Beschuldigter gewahrt werden.

Muss ein Anwalt alles wissen?

"Die Wahrheitsliebe um jeden Preis ist eine Leidenschaft, die nichts verschont, und der nichts widersteht. Sie ist ein Laster, bisweilen ein Ausdruck der Bequemlichkeit oder der Selbstsucht." (Albert Camus, Der Fall / La Chute, 1956). Ein Anwalt muss nicht immer wissen, was eigentlich passiert ist. Seine Aufgabe ist es, den Mandanten zu verteidigen. Nicht mehr. Nicht weniger. Aus Sicht des Verteidigers geht nicht um Schuld. Sondern allein um die Frage: Reichen die Beweise aus, um jemanden zu verurteilen? Das ist etwas völlig anderes.

Warum ist Vertei­digung Kampf?

Im Strafverfahren bringt der Staat gegen persönliche Freiheit und Vermögen des Einzelnen seine Machtmittel mit einer Wucht zum Einsatz wie in keinem anderen Bereich des gesellschaftlichen Lebens. Der Beschuldigte darf nicht bloßes Objekt des Verfahrens sein. Ihm muss die Möglichkeit gegeben werden, zur Wahrung seiner Rechte auf den Gang und das Ergebnis des Strafverfahrens Einfluss zu nehmen. Dieser verfassungsrechtlich und menschenrechtlich verbürgte Anspruch umfasst das Recht des Beschuldigten, sich im Strafverfahren von einem Rechtsanwalt als gewähltem Verteidiger seines Vertrauens beistehen zu lassen. Als Verteidiger ist KLEIN einzig und allein seinem Mandanten verpflichtet. KLEIN verhindert frühzeitige Festlegungen und Vorurteile des Richters und kämpft leidenschaftlich für die Unschuldsvermutung."Verteidigung ist Kampf, nicht Wahrheitsfindung."

Wie oft verteidigt KLEIN vor Gericht?

Eine öffentliche Hauptverhandlung ist für Betroffene eine extreme psychische Belastung. Und die gilt es unbedingt zu vermeiden. Mit allen Mitteln. Effektive Strafverteidigung muss im Ermittlungsverfahren beginnen. Hier werden die Weichen für den Ausgang des gesamten Verfahrens gestellt. Oft endet das Ermittlungsverfahren mit einer Einstellung des Verfahrens und ohne öffentliche Verhandlung. Dies ist das Ziel jeder Verteidigung: Kein Aufsehen. Keine Öffentlichkeit. Kein Gericht.

Manchmal lässt sich aber eine Hauptverhandlung nicht vermeiden. Und spätestens jetzt merken viele Betroffene: Es wird richtig ernst. Da oben sitzt einer, der verurteilen kann. Und da unten sitzt einer, der verurteilt oder freigesprochen wird. Jedes Wort wird ernst genommen, alles wird protokolliert. Aus allem kann jemandem ein Strick gedreht werden. Man kann als Verteidiger noch so viel in die Waagschale werfen, am Ende eines Prozesses entscheidet der Richter. In einem Rechtsstaat gibt es keinen Beruf, der eine solche Machtfülle verkörpert wie der des Richters. Der Angeklagte ist ihm ausgeliefert. Umso wichtiger ist es, einen erfahren Verteidiger an seiner Seite zu wissen, der die Spielregeln vor Gericht perfekt beherrscht. 

Gibt es ein Plädoyer in einem Satz?

"Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet." Neunzehn Worte Kafka. Ein Plädoyer in einem Satz. Ein Plädoyer für die Notwendigkeit effektiver Strafverteidigung in einem Rechtsstaat. Strafverteidigung ist ein Menschenrecht und in Artikel 6 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) kodifziert. Machen Sie davon Gebrauch!

Wo hat Klein die Nase vorn?

73% aller Staatsanwälte halten Ihre eigenen Kenntnisse im Wirtschaftsstrafrecht denen des spezialisierten Verteidigers nicht für ebenbürdig. Strafrecht ist eine Querschnittsmaterie. Effektive Verteidigung setzt daher sichere Kenntnisse auch in anderen Rechtsgebieten ebenso voraus wie die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge verdeutlichen zu können. KLEIN hat eine besondere fachliche Expertise im Wirtschaftsstrafrecht; insbesondere im Medizinrecht sowie im Bank- und Kapitalmarktrecht. In diesen Gebieten ist er Fachanwalt und spezialisierter Verteidiger. Und hat nicht selten die Nase vorn. 

Warum arbeitet KLEIN mit der eAkte?

KLEIN arbeitet papierlos und ausschließlich mit eAkten. Alle ein- und ausgehenden Schriftstücke sind darin in elektronischer Form vorhanden. In Papierform eingehende Post wird sofort als gescannt und als Datei gesichert. Faxe gehen als PDF-Datei ein. Papierakten sind die absolute Ausnahme und werden nur da noch geführt, wo es noch gesetzlich vorgeschrieben ist. Und das ist immer seltener: Auch die Justiz arbeitet zunehmend elektronisch. Ermittlungsakten werden auf Datenträgern im PDF-Format übersandt und der Gesetzgeber will in Kürze die elektronische Strafakte einführen. Anwälte können mit Gerichten und Behörden bereits heute über ein sicheres elektronisches Anwaltspostfach kommunizieren und auf diesem Wege elektronisch signierte Schriftsätze rechtsverbindlich als eDokument übermitteln.

Was haben Mandanten von einer digitalen Akte?

Der Dokumentenaustausch zwischen Kanzlei und Mandant erfordert höchste Vertraulichkeit und absolute Diskretion. Die meisten Cloud-Lösungen, sowie auch der Versand per E-Mail, werden diesen hohen Sicherheitsanforderungen nicht gerecht. Die WebAkte ist eine TÜV-zertifizierte Cloud-Lösung für Anwälte, die im DATEV Rechenzentrum gehostet wird. Hier können Anwalt und Mandant sensible Dokumente hinterlegen sowie sicher, strukturiert und schnell miteinander kommunizieren. Wird bei KLEIN ein Dokument gescannt, hat es der Mandant wenige Minuten später in seiner Webakte. Und kann darauf rund um die Uhr von jedem Ort der Welt zugreifen. Via Smartphone, Tablet oder Computer.

Das ist nicht nur schnell und effizient. KLEIN legt großen Wert auf Transparenz. Der Mandant soll jederzeit sehen können, was sich in seiner Akte tut. 

Mandanten ohne Zugang zum Internet (z.B. in Haftsachen) erhalten natürlich alles ausgedruckt in schwarz auf weiß. Die Ermittlungsakte, alle Schreiben des Verteidigers und des Gerichts und viele, viele frankierte Rückumschläge, um die Kommunikation mit dem Verteidiger zu fördern und zu beschleunigen. 

Wieso als Einzelkämpfer?

KLEIN. ist überzeugt: Unter eigener Flagge kann er seine Mandanten effizienter beraten und verteidigen als in einer großen Sozietät. Warum das? Die Sozietät, namentlich die überörtliche, birgt die Gefahr, daß bei Übernahme der Verteidigung mehrerer Beschul­digter in einem Verfahren durch verschiedene Sozietäts­mitglieder die kollidierenden Interessen der Mandate schlichtweg übersehen werden. Vor Mandats­annahme muss sichergestellt werden, daß ein weiteres - kolli­dierendes oder auch konkret zu kollidieren drohendes - Mandat nicht innerhalb der Sozietät existiert oder parallel angenommen wird. Diese Konfliktrisiken entstehen bei KLEIN nicht. 

Wann ist Verstär­kung nötig?

Verstärkung ist immer dann nötig, wenn mehrere Personen einer Straftat verdächtigt werden. Jeder Beschuldigter braucht dann einen eigenen Verteidiger. Bis zu drei Anwälte dürfen auf seiner Seite kämpfen. Aber nur für ihn. Nicht für mehrere gleichzeitig. Ein Anwalt darf nicht mehrere Beschuldigte des gleichen Tatkomplexes vertreten. Mit diesem gesetzlichen Verbot der Mehrfachverteidigung sollen Interessenkollisionen vermieden werden. Denn der Verteidiger ist nur den Interessen seines Mandanten verpflichtet. Und die stehen nicht immer im Einklang mit den Interessen anderer. KLEIN ist exzellent vernetzt.Für jeden einzelnen Verteidiger seines Netzwerks legt KLEIN die Hand ins Feuer. 

Brauchen Zeugen Beistand?

Was viele nicht wissen: Auch ein Zeuge darf sich eines anwaltlichen Beistands bedienen. Vernehmungen durch Polizei, Staatsanwalt und Richter sind Ausnahmesituationen. Und werden oft unterschätzt. Der Zeuge kann nicht ohne weiteres erkennen, in welcher Rolle er sich mit seiner Aussage gerade begibt. Manchmal belastet er unbewusst andere Personen, manchmal auch sich selbst, ohne es zu merken. das kann verhängnisvolle Folgen haben. Was einmal in der Akte steht, kann kaum wieder rückgängig gemacht werden. Vorsicht Falle: Auch beiläufige Gespräche mit Ermittlern, die überhaupt nicht den Anschein einer förmlichen Vernehmung erwecken, werden akribisch in der Akte protokolliert. Manchmal sind sie der Anlass für weitere Ermittlungen. Als Beistand begleitet und schützt KLEIN Zeugen bei Vernehmungen. Er achtet akribisch darauf, dass sich der Zeuge nicht selbst belastet und klärt den Zeugen über Form und Ablauf der Vernehmung auf.

Stimmen Kosten und Nutzen?

Mandanten zahlen bei KLEIN nur für das, was der Anwalt im Kern tun soll. Probleme mit Ermittlungsbehörden, Staatsanwaltschaften und Gerichten lösen. Für sonst nichts.