Warum ist Vertei­digung Kampf?

Im Strafverfahren bringt der Staat gegen persönliche Freiheit und Vermögen des Einzelnen seine Machtmittel mit einer Wucht zum Einsatz wie in keinem anderen Bereich des gesellschaftlichen Lebens.

Der Beschuldigte darf nicht bloßes Objekt des Verfahrens sein. Ihm muss die Möglichkeit gegeben werden, zur Wahrung seiner Rechte auf den Gang und das Ergebnis des Strafverfahrens Einfluss zu nehmen.

Dieser verfassungsrechtlich und menschenrechtlich verbürgte Anspruch umfasst das Recht des Beschuldigten, sich im Strafverfahren von einem Rechtsanwalt als gewähltem Verteidiger seines Vertrauens beistehen zu lassen.

Als Verteidiger ist KLEIN einzig und allein seinem Mandanten verpflichtet.

KLEIN verhindert frühzeitige Festlegungen und Vorurteile des Richters und kämpft leidenschaftlich für die Unschuldsvermutung."Verteidigung ist Kampf, nicht Wahrheitsfindung."

Wieso als Einzelkämpfer?

KLEIN. ist überzeugt: Unter eigener Flagge kann er seine Mandanten effizienter beraten und verteidigen. Warum das?

Einem Anwalt ist es berufsrechtlich untersagt, für einen Mandanten tätig zu werden, wenn er eine andere Partei in derselben Rechtssache im widerstreitenden Interesse bereits beraten oder vertreten hat. Dieses Verbot gilt auch für alle mit dem Rechtsanwalt in einer Bürogemeinschaft oder Sozietät verbundenen weiteren Anwälten.

In einer Großkanzlei bestehen vielfältige Mandatsbeziehungen und damit Verflechtungen. Immer häufiger sind Anwälte in einer großen Einheit wegen des Verbots der Vertretung widerstreitender Interessen gehindert, Verteidigungsmandate zu übernehmen. Interessenkonflikte sind hier vorprogrammiert.

Diese Konfliktrisiken entstehen bei KLEIN nicht.

Viele renommierte Strafverteidiger sind bewusst als Einzelkämpfer tätig. Und doch exzellent untereinander vernetzt. Ein unschlagbarer Vorteil. 

Wann ist Verstär­kung nötig?

Verstärkung ist immer dann nötig, wenn mehrere Personen einer Straftat verdächtigt werden.

Jeder Beschuldigter braucht dann einen eigenen Verteidiger. Bis zu drei Anwälte dürfen auf seiner Seite kämpfen. Aber nur für ihn. Nicht für mehrere gleichzeitig.

Ein Anwalt darf nicht mehrere Beschuldigte des gleichen Tatkomplexes vertreten. Mit diesem gesetzlichen Verbot der Mehrfachverteidigung sollen Interessenkollisionen vermieden werden. Denn der Verteidiger ist nur den Interessen seines Mandanten verpflichtet. Und die stehen nicht immer im Einklang mit den Interessen anderer.

KLEIN ist exzellent vernetzt. Für jeden einzelnen Verteidiger seines Netzwerks legt KLEIN die Hand ins Feuer. 

Wo hat Klein die Nase vorn?

73% aller Staatsanwälte halten Ihre eigenen Kenntnisse im Wirtschaftsstrafrecht denen des spezialisierten Verteidigers nicht für ebenbürdig.

Strafrecht ist eine Querschnittsmaterie.

Effektive Verteidigung setzt sichere Kenntnisse auch in anderen Rechtsgebieten voraus. 

KLEIN hat eine besondere fachliche Expertise im Wirtschaftsstrafrecht; insbesondere im Medizinrecht sowie im Bank- und Kapitalmarktrecht. In diesen Gebieten ist er Fachanwalt und spezialisierter Verteidiger. Und hat nicht selten die Nase vorn. 

Muss ein Anwalt alles wissen?

"Die Wahrheitsliebe um jeden Preis ist eine Leidenschaft, die nichts verschont, und der nichts widersteht. Sie ist ein Laster, bisweilen ein Ausdruck der Bequemlichkeit oder der Selbstsucht." (Albert Camus, Der Fall / La Chute, 1956)

 Ein Anwalt muss nicht immer wissen, was eigentlich passiert ist.

Seine Aufgabe ist es, den Mandanten zu verteidigen. Nicht mehr. Nicht weniger.

Gibt es ein Plädoyer in einem Satz?

"Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet." 

Neunzehn Worte Kafka.

Ein Plädoyer in einem Satz.

Für die Notwendigkeit effektiver Strafverteidigung in einem Rechtsstaat.

Strafverteidigung ist ein Menschenrecht und in Artikel 6 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) kodifziert.

Haben Sie etwas zu verbergen?

Vorsicht Falle: 

"Sie brauchen doch keinen Anwalt. Oder haben Sie etwas zu verbergen?" 

Gerne nutzen Ermittler dieses Argument bei Befragungen, die am Ort einer Durchsuchung "informell" durchgeführt werden. Sie nutzen den Überraschungsmoment, in dem Personen oder Unternehmen mit der ganzen Härte der Staatsgewalt konfrontiert sind.

Betroffene wollen einen Verdacht schnell aufklären, sich sofort entlasten und Vorwürfe von sich weisen. Dies ist psychologisch verständlich, juristisch aber hochgefährlich. 

Ermittler fragen nur scheinbar spontan. Sie gehen mit kriminalistischer List vor. Betroffene wissen also nicht, was die Ermittler denken und wissen. 

Oft ist in dieser Situation noch völlig unklar, wer Beteiligter oder Unbeteiligter, wer Zeuge und wer Beschuldigter ist. Ermittler haben zu diesem Zeitpunkt einen erheblichen Wissensvorsprung. Aufgrund der Vorermittlungen haben sich eine bestimmte Meinung gebildet. Meistens keine Positive. Kein Richter hätte sonst die beantragte Durchsuchung angeordnet. 

Daher gilt: Auf Fragen schweigen. Auch wenn Ermittler behaupten, Sie seien gar nicht betroffen. Niemand muss sofort an Ort und Stelle aussagen. Und niemand muss sich selbst belasten.

Wichtig: Ihr Schweigen kann nie gegen Sie verwendet werden, Ihr Reden aber schon. 

Verlangen Sie nach einem Anwalt Ihres Vertrauens. Dieser Wunsch darf Ihnen nicht versagt werden. Kündigen Sie eine Stellungnahme über Ihren Anwalt an.

Brauchen Zeugen Beistand?

Was viele nicht wissen: Auch ein Zeuge darf sich eines anwaltlichen Beistands bedienen. Vernehmungen durch Polizei, Staatsanwalt und Richter sind Ausnahmesituationen. Und werden oft unterschätzt.

Der Zeuge kann nicht ohne weiteres erkennen, in welcher Rolle er sich mit seiner Aussage gerade begibt. Manchmal belastet er unbewusst andere Personen, manchmal auch sich selbst, ohne es zu merken. das kann verhängnisvolle Folgen haben. Was einmal in der Akte steht, kann kaum wieder rückgängig gemacht werden.

Vorsicht Falle:

Auch beiläufige Gespräche mit Ermittlern, die überhaupt nicht den Anschein einer förmlichen Vernehmung erwecken, werden akribisch in der Akte protokolliert. Manchmal sind sie der Anlass für weitere Ermittlungen. 

Als Beistand begleitet und schützt KLEIN Zeugen bei Vernehmungen. Er achtet akribisch darauf, dass sich der Zeuge nicht selbst belastet und klärt den Zeugen über Form und Ablauf der Vernehmung auf.

Schafft U-Haft Rechts­kraft?

Gerade bei Ermittlungen im Unternehmen agiert eine Vielzahl von Anwälten als Zeugenbeistände und Verteidiger für beschuldigte Unternehmensangehörige. Jeder Beschuldigte benötigt einen eigenen Verteidiger. 

Und das mit gutem Grund:

Auch wenn anfangs alle Betroffenen das gleiche Interesse zu haben scheinen. Und auch, wenn sich das Unternehmensinteresse zunächst mit dem Interesse der verdächtigen Mitarbeiter zu decken scheint. Diese scheinbaren Gleichgewichte können schnell kippen. Spätestens dann, wenn eine Person besonders intensiv ins Visier der Ermittler gerät.

Manchmal werden Mitarbeiter oder andere Personen unvermittelt festgenommen, weil angeblich Flucht- oder Verdunklungsgefahr besteht. Gerade in dieser Extremsituation schlagen anfängliche Sympathien für das Unternehmen schnell ins Gegenteil um. Mit der Belastung anderer Personen und einem vorschnellen Geständniss kann der Haftgrund entfallen und der Verhaftete kann so - meist gegen hohe Kaution - auf freien Fuß kommen.  

"U-Haft schafft Rechtskraft" heißt das bewährte Motto, nach dem Ermittler gerne verfahren.

Wie oft steht KLEIN vor Gericht?

Eine öffentliche Hauptverhandlung ist für Betroffene eine extreme psychische Belastung. Und die gilt es unbedingt zu vermeiden. Mit allen Mitteln. 

Effektive Strafverteidigung muss im Ermittlungsverfahren beginnen. Hier werden die Weichen für den Ausgang des gesamten Verfahrens gestellt. Oft endet das Ermittlungsverfahren mit einer Einstellung des Verfahrens und ohne öffentliche Verhandlung. Dies ist das Ziel jeder verteidigung. Kein Aufsehen. Keine Öffentlichkeit. Kein Gericht. 

Manchmal lässt sich eine Hauptverhandlung nicht vermeiden. KLEIN stellt sich aös Verteidiger schützend vor Ihnen und kämpft für Sie und Ihre Rechte. In jedem Fall. 

Wie werden Unter­nehmen bestraft?

Nach geltender Gesetzeslage können nur Personen bestraft werden. Im Strafrecht geht es um individuelle Schuld. Künftig will der Gesetzgeber auch Unternehmen zur Verantwortung ziehen und ein Verbandsstrafgesetzbuch schaffen. 

Bereits heute kann die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen Unternehmensangehörige das Unternehmen als solches enorm treffen und die Reputation gewaltig schädigen. 

Ermittlungen in Unternehmen werden öffentlichkeitswirksam geführt. Jeder kennt die Bilder aus der Tagesschau: Zahlreiche Polizeiautos fahren mit Blaulicht vor der Unternehmenszentrale vor.  Die Medien sind oft vorab informiert. Kisten mit beschlagnahmten Unterlagen werden herausgetragen. Vorwürfe werden zu Tatsachen stilisiert und führen zu Vorverurteilungen Kaum aber wird  je darüber berichtet, dass die meisten Ermittlungen wieder eingestellt werden, ohne dass es je zu einem Strafverfahren kommt.

Jedes Unternehmen muss heute Maßnahmen für den Fall der Fälle getroffen haben. Compliance und Prävention sind zwei Seiten einer Medaille. KLEIN kann Unternehmen als Verteidiger auch präventiv unterstützen. Er prüft und optimiert interne Abläufe. Er klärt Verdachtslagen auf. Er trainiert Führungskräfte und Mitarbeiter. Nur wer seine Rechte kennt, kann sie wahrnehmen. 

Manchmal werden Unternehmen völlig von Durchsuchungen überrascht. Auch dann steht KLEIN an ihrer Seite und achtet darauf, dass die Spielregeln eingehalten werden. 

Stimmen Kosten und Nutzen?

Bei KLEIN zahlen Mandanten nur für das, was der Anwalt im Kern tun soll.

Probleme mit Ermittlungsbehörden, Staatsanwaltschaften und Gerichten lösen.

Für sonst nichts.