Verteidiger

KLEIN ist kein gewöhnlicher Anwalt. Er ist ein Quälgeist der Strafjustiz. Und genau dies ist die Rolle, die ein Strafverteidiger in einem Rechtsstaat einnehmen muss. Werden Menschen mit Polizei und Staatsanwaltschaft konfrontiert, stellt sich der Verteidiger wie ein Prellbock dazwischen. KLEIN verteidigt Menschen, die mit Gesetz und Justiz in Konflikt gekommen sind. Er liefert alle Informationen, damit Mandanten ihre Lage in jedem Stadium eines Ermittlungsverfahrens oder Strafprozesses richtig einschätzen können.

Stärken

Eine seiner Stärken ist es, eine Geschichte zu entwickeln, die besser ist als die der Gegenseite. Als Verteidiger streut KLEIN Zweifel, wo es nichts als Gewissheit zu geben scheint. Und dies genügt: Nach dem rechtsstaatlichen Grundsatz "in dubio pro reo" muss bei Zweifeln an der Schuld des Angeklagten ein Freispruch erfolgen. KLEIN beherrscht die Kunst der Überzeugung. Dies erfordert nicht nur überdurchschnittliches Fachwissen im materiellen und prozessualen Strafrecht, sondern vor allem Empathie. Um jemanden verstehen zu können, muss man wissen, wer er ist.

Haltung

Für KLEIN ist es wichtig, einen Gerichtssaal mit dem Gefühl zu betreten, diese Bühne beherrschen zu können. Es muss von Anfang an klar sein, dass da ein Verteidiger in den Saal kommt, den man nicht einfach wegräumen kann. Nur mit dieser selbstbewussten Einstellung kann Strafverteidigung effektiv sein. Der Beruf eines Verteidigers verträgt keine Selbstzweifel. Das Schlimmste ist, wenn sich ein Anwalt unter Druck setzen lässt und sein Selbstbewusstsein verliert.

Prinzipien

Einer seiner Prinzipien ist es, keine Prinzipien zu haben. Deshalb würde KLEIN auch niemals einen Mandanten ablehnen. Egal was er getan hat. Denn seine verdammte Pflicht als Verteidiger ist es, jeden zu verteidigen und insbesondere die Mandanten mit den schwerwiegendsten Anklagen. Everyone deserves a fair trial. 

Vita

Matthias Klein ist Rechtsanwalt seit 2002 und heute ausschließlich als Strafverteidiger tätig. Jurastudium in Heidelberg, Referendariat am Oberlandesgericht Karlsruhe. Während des Studiums: Zwischenspiel auf Brettern, die die Welt bedeuten: Regieassistenz am Badischen Staatsschauspiel. Ein Widerspruch? Im Gegenteil. Eine sehr gute Schule: Theater und Strafprozess: Auf beiden Bühnen wird die Wirklichkeit nachgespielt: Jeder Verteidiger muss wie ein Autor eine Geschichte entwickeln. Eine Geschichte, die die viel besser ist als die der Staatsanwaltschaft. Und ein Gerichtsprozess hat nicht selten den Charakter eines Dramas von Shakespeare. Es geht um Konflikte, Lügen und Verbrechen, um alle Merkmale einer Tragödie. Gute Verteidigung braucht vor allem Timing: Schlagfertigkeit im richtigen Moment.